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Bildungsbereiche

Erziehung und Heilerziehungspflege | Alten- und Krankenpflege | Jugendbildung

 

Auszubildende aus Erziehung und Heilerziehungspflege

Ausgangspunkt für unsere Seminararbeit ist die besondere Situation der Auszubildenden, die durch komplexe Lern-Anforderungen einerseits und schwierige Rahmenbedingungen in der pädagogischen Praxis andererseits gekennzeichnet ist. Unser Anliegen ist es, die Auszubildenden in ihrer Persönlichkeitsbildung und bei der Suche nach der eigenen pädagogischen Haltung zu unterstützen, indem wir an ihren Erfahrungen ansetzen und diese mit der Theorie verbinden. Unsere Bildungsarbeit ermöglicht es, den TeilnehmerInnen außerhalb von Schule und Eingebunden-Sein in den Berufsalltag ihre Position für sich zu klären, ihr Anliegen in einer Gruppe zum Thema zu machen und das eigene pädagogische Handeln zu reflektieren und neu zu bestimmen.

Schwerpunktthemen: Berufliches Selbstverständnis, Kommunikation im Team, Umgang mit auffälligem Verhalten, Erlebnispädagogik, Stressbewältigung, Pädagogik der Vielfalt, Geschlechtsbezogene Pädagogik, Sexualpädagogik, Sterben, Tod und Trauer im Erleben von Kindern.

Weiterführende Texte (PDF):

Sexualität / Sexualpädagogik
Erleben - Lernen - Spielen: Konzepte und Methoden aus der Erlebnispädagogik
"Wenn die Grenze erreicht ist" - Umgang mit Stress und Überforderung
Sterben, Tod, Trauer - Kinder im Umgang mit Abschied

Ansprechpartnerin: Fenna Paproth

HVHSFrilleErzieherInnen1

 

Alten- und Krankenpflege

Auszubildende aus pflegerischen Berufen sehen sich vor wachsenden Herausforderungen in der psycho-sozialen Versorgung der PatientInnen gestellt bei einer zunehmenden Belastung aufgrund des Pflegenotstands. Folge hiervon ist u.a. eine "professionelle Haltung" der emotionalen Unempfindlichkeit.

Parallel existiert gerade bei den Auszubildenden eine zunehmende innere Bereitschaft, Sinnfragen des Lebens, von Gesund-Sein und Krank-Werden, von menschenwürdigere Pflege zu thematisieren und hier Veränderungen und Auswege aus der aktuellen Notsituation zu suchen. Hierzu bieten wir unsere Unterstützung mit drei- bzw. fünftägigen Seminaren an.

Widersprüche zwischen Ansprüchen und Selbstverständnis heutiger Pflege und den realen Arbeitsbedingungen werden in einem Rahmen von Selbsterfahrungslernen und theoretischem Input thematisiert, der es der einzelnen Person erlaubt, sich selbst in den Mittelpunkt der Reflexion zu bringen und Wege der Eigenverantwortung zu finden.

Wert legen wir auf eine enge Kooperation mit den zuständigen ausbildenden Schulen und die Vor- und Nachbereitung unserer Seminare durch den Unterricht vor Ort. Schwerpunktthemen: Leben heißt loslassen - Umgang mit Sterben und Tod, Umgang mit Demenz, Interkulturelle Aspekte in der Pflege, Kommunikation - Wahrnehmung - Teamarbeit

Ansprechpartnerin: Fenna Paproth

HVHSFrilleKrankenpflege1

 

Jugendbildung

Mit unserem Konzept geschlechtsbezogener Pädagogik bieten wir die Gestaltung von Seminaren für Jugendliche und junge Erwachsene ab 12 Jahren an. Wir richten uns besonders an sozial- oder bildungsbenachteiligte Jugendliche (aus Förder-, Haupt- oder Gesamtschulen) und von Arbeitslosigkeit bedrohte junge Erwachsene (aus Berufsfördermaßnahmen, Jugendwerkstätten etc.). Die Partizipation der Jugendlichen spielt in diesen Seminaren eine zentrale Rolle, um die Selbstbestimmung und Verantwortung zu unterstützen und die Gruppe als Ort der Balance zwischen eigenen Interessen und einer Gemeinschaft zu erfahren.

Die Seminare setzen konzeptionell an den konkreten Lebenslagen der jungen Menschen und ihren regionalen, kulturellen, religiösen, sozialen und geschlechtsbedingten Hintergründen an. Dabei werden den jungen Menschen Kompetenzen vermittelt, um am gesellschaftlichen Leben angemessen partizipieren zu können.

Die Stärkung der subjektiven Kompetenzen besteht u.a. in der Vermittlung von Kontakt- und Konfliktfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Umgang mit Schwächen und Scheitern, der Fähigkeit zur Wahrnehmung, zum Mitfühlen und gemeinschaftlichem Handeln.

Unsere Seminargestaltung arbeiten wir prozessorientiert, d.h. die Alltags- und Lebenssituationen der Jugendlichen werden aufgegriffen und reflektiert und die TeilnehmerInnen bearbeiten Themen, die für sie relevant sind. Dazu gehört die Wahrnehmung und Ansprache der Jugendlichen als ExpertInnen ihrer Lebenssituation. So eröffnen wir Räume, wo Jugendliche angstfrei die eigene Meinung artikulieren können. Hierzu wird gegenseitiger Respekt und Akzeptanz vermittelt, in dem Differenzen und Konflikten im konstruktiven Dialog ausgetragen und Macht- und Ohnmachtstrukturen aufgedeckt werden.

Ansprechpartner: Michael Drogand-Strud

Falter HVHS Frille Jugendliche


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